Band 
Zweiter Band.
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Liliiirmaschine

harten scharfen Körper, dem Pergament eingedrückt wor-den; oft aber hab?« sie die Bleysarbe und sind alsdann nicht mit Vlcystist» sondein mit Bley gezogen,denn mit Bley lassen sich Striche ziehen, die den, mitBleystift gezogenen, vollkommen ähnlich sind, und Bley.stifte gab es damals noch nicht. Man bediente sich ehe-mals zum Liniinziehen einer kleinen, runden, bleyer,nen Scheibe, die nicht so leicht einreißen, auch nicht soleicht sich krümmen konnte, als ein bleyerner Stift wür-de gethan haben. Nach Le Moiye, welcher ein mitWleystift liniirkes Document vom Jahr 1387 anführt,hat die Gewohnheit zu liniiren ums Jahr »421 und1424 abgenommen, oder aufgehört, deswegen seitdemdie Zeilen krumm und schief geworden waren. Beckin.Ecs. V. 2z6, s. s. Bleystiste, Reißbley, Gummi.

Liniirmaschine. Eine Maschine, vermittelst deren eineinziger Mensch binnen »2 Stunden Z Rieß Papier ,groß oder klein Format, auf jede nur beliebige Art, mitganzen und gebrochenen, geraden, doppelten, Quer»und Kopflinien beziehen kann, hat der Engländer Edu-ard Watson erfunden. Magaz. all. neuenErf. Vilt. 317.

LinncischeS System. Das Natursystem des Rittersvon Linnä, welches zuerst 17z-; zu Leydrn aus 12 Fo-lioseitcn herauskam, seitdem aber immer vermehrt underweitert herausgekommen ist, und zuletzt nach der X!II.,von Gmelin seit 17L8 besorgten Ausgabe, am voll»ständigsten geworden ist. Dies System hat der Natur-kunde ihre Festigkeit gegeben, und sie auf den Grundder Ausbildung, auf welchem sie sich gegenwärtig befin-det, gehoben, s. Naturreiche. Bolldebing Archiv.Suppl. 170.

Linsen, dioptrischr s. Linsengläser.