Linie 361.
limosinische Gedichte mehr. — Mensel Leitfaden II.771 773-
Linie. EuphorbuS aus Phrygien , soll der erste ge«wesen seyn, der die Linien und ihre Verhältnisse erfand.
^ (Mensel. I. 2Zy.) — Die Melhode, wie man zwi,schen zwei gegebenen Linien zwei andere Proporlionalli-nien finden könne, hat Archita^. ein pylagorischerWellweiser zu Tarent , (etwa 408 Jahr vor Ehr. Geb.)erfunden. (Nachr. von d. Leb. u. Erfind, berühmt.Mathem. I. 2Z.) Nicomedes erfand ohngrfahr um200 Jahr vor Chr. Geb. die Cvnchois, oder M ra-scheln nie. Wolf malhrm. Lrx. 414. f. Die Be-rechnung verschiedener krummen Linien bearbeitete derItaliener Bonaventura im XVII. Jahrhundert. —Nachrichten von Erfindern und Bearbeitern mehrererLinien .findet man in Busch Handb. d. Erf. VIII.a68. und Vollbeding Archiv, szz. Suppl. 126. —Eine krumme Linie — die Peripherie des Circuls —in eine gerade Linie zu verwandeln, haben die Altenöfters versucht, aber vergebens» den Neuern ist derVersuch ebensals nicht gelungen. Wilhelm Nelius,ein Engländer, war der erste, der 1657 eine krummeLinie in eine gerade verwandelte. Zwei Jahre darauf,2759- hat der Holländer Heinrich von Heuraet das-selbe gethan. Wolf mathem. Lex. i»86. — EineMaschine zum Theilen gerader Linien, hat der Mecha»nicus Kraut in Bremen erfunden. — Magaz. all.neuen Erf. VIII. 82.
Linirnspstem s. Musik.
Liniiren der Handschriften, um gerade zu schreiben, warbei den Abschreibern schon vor mehr als 1020 Jahrenüblich. Noch in vielen alten Handschriften sind dieseLinien deutlich zu erkennen. Ost sind sie mit einem