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Iffrxuor LeUroslii
auch die ersten, welche diese seinen Liqueurs in Pari-wachten und verkauften; und um auch von denen Geldzu verdienen, welche die erhitzenden Getränke nicht ver,tragen konnten, erfanden ihre Nachkommen in diesemGewerbe die Limonade, (s diese.) — In den altenwedicinischen Büchern, ohnqefahr um die Zeit, wo Rai-mund Lulle (geb. 1235.) und Arnold von Ville-neuve (auch Arnold cks Villa novs (-s- ohngefähr umiZiz.) und andern das Product der Weindestillation be,konnt machten, und ihm auch seinen noch heutiges Ta-ges eignen Namen, Aquavit gaben, findet man eineArt herzstärkenden Getränkes, welches sie llivine,
oder inirabills nannten. Dies scheint der erste trinkbareLiqueur zu seyn. der aus Branntewein bereitet wordenist. Da aber dieses Getränk unter die Arzneyen verwie.sen ward, so blieb es lange Zeit ungeachtet; und nurerst, als der bloße Branntewein ohng Vermischung, einGetränk des gemeinen Volks geworden war, dachten ei-nige Künstler darauf, es du.ch den Zusah von allerleyGewürzen und gewürzhasten Dingen wohlschmeckender zumachen. Der erste Liqueur, der nach der Zeit von denLiquoristen öffentlich verkauft wurde, scheint das Anis-wasser gewesen zu seyn. Es ist aber nicht viel überein Jahrhundert, daß die Kunst der Liquoristen ein Ge-genstand der besondern Beschäftigung eines Theils derBürger geworden ist, die darin gewetteisert haben. Dirswar vorzüglich in Frankreich, der Fall. In Deutschland hat man noch später darauf gedacht, sich mit dieserKunst zu befassen. Krünitz. DXXIX, 467. Beckm.Erfind. lv. 204. ff.
I^i^uor Lsllaootii, der zur Tödtung carivser Knochenangewendet wird, ist von Augustiners Belloste (geb.zu Paris 1654, gest. zu Turin 1730.) Hvspitalchirurgus