Loosbuch
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mit der Zeit dadurch allgemein verhaßt, daß sie durchVerleihung der Länder gegen Pfänder und Zinsen, denärgsten Wucher trieben. Beckm. Erf. III. 350. s. Leih-haus.
Loosbuch, ein Buch, welches Fragen enthält, derenAntworten durch Würfe mit 2 oder z Würfeln angewieesen werden. Das erste Buch dieser Art hat PaulPambst, ein Prämonstratcnser. 1546 in Fol. geschrie-den. — Kastn er Gesch. d Mathem. I, 228. ff.
Lorbeerkränze. Die Gewohnheit, Dickte», welche sichdurch ihre Arbeiten vorzüglich auszeichneten, von gewis-sen vornehmen, dazu bestellten Frauenzimmern, Lordeer-kränze um die Scheitel flechten zu lassen, ist schon amHofe Kaisers Friedrich Barbarossa (1152) einge-führt gewesen. Reimmann trist. lit. II. 267.
Losgehen des Geschützes. Eine Verbesserung an demSchlosse eines Feuergewehrs, wodurch das zufällige LoS-gehen verhindert wird, hat John Webb in London erfunden. — Mag. all. neuen Erf. V. 14z,
Lotterie. Im ganzen Alterthum findet sich nichts, was«ine größre Ähnlichkeit mit unsren Lotterien gehabt bot,als. die Lonßiaria der Römer, (f. diese.) und vermuth-lich haben diese anfangs zu den Glücks köpfen, oderGlückshäsen, (s. diese.) aus welchen nachher unsreLotterieen wurden, Veranlassung gegeben. Von den äl-testen Lotterieen der Italiener hat man noch keineNachrichten auffinden können. Zu Florenz soll imJahre 1530, bei großem Geldmangel» eine Lotterie zumBesten des Staats errichtet worden seyn, wobei der Ein-satz ein Dukaten gewesen. Das Wort Lotterie waraber damals noch nicht gebräuchlich, sondern Lotto,und ein Lotteciezeltel hieß ^rlirrs. In Venedig stan-den die Lotterieen schon in der Mitte deö XVI. Jahr«