Lotterie, elektrische
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Hunderts unter obrigkeitlicher Aufsicht. In Frankreich sind die eigentlichen Lotterieen erst in der Mitte des XVII.Jahrhunderts entstanden, und die erste kam 1660 inParis zu Stande. Damals waren noch mehrere Pri-vattotterieen daselbst befindlich» welche aber seitdem wie»derhohlentlich bei strenger Strafe verbothen wurden. DerName Lotterie ist in Frankreich erst ums Jahr 1Ü58gebräuchlich geworden. Vorder hieß die Einrichtungblsnius. Der Einsatz bei dieser Lotterie war nur einLouisd'or, und der höchste Gewinn roo,loo Livres. InEngland ist die erste Lotterie vom n. Januar 158x1bis zum 6. May, wie man sagt, Tag und Nacht hin-durch gezogen. Sie bestand aus 400,000 Loosen, wo-von jedes ro Schillinge kostete. — Zu Amsterdam ist eine Lotterie .schon 1549 Zur Erbauung eines Kirch-thurms, und eine zu Delft , 1Z9Z gezogen worden.In Drusch land soll schon 1521 der Rath zu Osna brück eine Lotterie errichtet haben. In Hamburg istdie erste 1615, und in Nürnberg die erste 1715 ge-zogen. In Berlin soll die erste Lotterie erst im Julius1740 gezogen seyn. Diese bestand nur aus einer Eiasse,wie vermuthlich alle die ersten. Lotterieen. Sie halle20000 Loose, wovon jedes 5 Thaler kostete. Es wa-ren 4028 Gewinne, von denen der größte ein Haus von24000 Thalern an Werth war Bxckm. Erf. V. Z09.
, Ärünitz. L.XXXI. iz. ff. s. Zahlen - Lotterie.
Lotterie, elektrische, hat Gürte in Nürnberg 1790erfunden. —^ Voll beding Archiv. Suppl. 12g.
Lotto, Lotto di Genua s Zahlenlotterre.
Lvttoverbot. Das älteste ist vom Pabst BenedictXIII., der von 1724 bis 1730 regierte. Er verbot dieEinsetzung in die Aahienlotterie, (f. diese.) als dadurchdie Spielsucht in Rom , zu unmäßig und z^r allgemein