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Luft
Daß die Wärme die Federkraft der Lust verstärke,der Druck sie aber vergrößere, hat schon Lambertgesagt. — Die Schwere der Luft hat Galiläi i6zzschon daran erkannt, daß eine hohle Kugel schwerer wird,wenn man mehr Lust in sie hinein preßt. — NachBoyle ist die Luft 7500 Mal, nach Wolf fast 846,nach Burkard de Bolder §70. nach Hvmberg 800,nach Hawkesber 885, nach Halley 800 — 860Mal leichter als das Wasser. Alle diese Naturforscherhaben aber dabei weder Feuchtigkeit noch Reinigkeit derLust nach Barometerstand und Wärme angegeben, undnicht aus die Verschiedenheit des Wassers Rücksicht ge-nommen, daher man auch keinen Gebrauch von ihrenResultaten machen kann. Inzwischen laßt sich im Durch-schnitte, für eine mittlere Barometerhöhe (271/2 pari-ser Zoll), und bei einer mittlern Temperatur (io GradReaumür) die Luft etwa 800 Mal leichter, als dasWasser, annehmen. — Die Höhe des Lustkreisesbeträgt nach de Lüc 4Z42 Toisen, oder 26052 pariserSchuhe. — Mario tte nimmt an, daß die Luft obennicht über 4096 Mal dünner, als unken, werden könne,und findet daraus nach einer ohngefähren Berechnung,die Höhe des Lustkreises 15 französische Meilen, jede zu12000 pariser Fuß. — Alle diese, und ähnliche Be-stimmungen sind aber bloß rvillkühclich, und lehren ei-gentlich nichts, weil man die Grenze der Verdünnungder Lust, doch nicht aus Erfahrung angeben kann. —Uedrigens gehört die Auseinandersetzung der Eigen-schaften der Lust, und was dem anhängig, nickthiehrr, sondern in die Physik. — Gehler. III.4 — S 3 - Fischer.- III. 303 — 3 -sr. DoUbedingArchiv. 236. f.