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Zweiter Band.
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373
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Luchsakadenrie 273

Attilius Regulus, im Jahr nach Erb. Roms Z17gehalten. — Fabric. II. 224.

Luchsakademie, (^csöemia äsl I^'noei) welche dieganze Naturkunde und namentlich auch die Chemie zumGegenstände ihrer Bemühungen hatte, - ist vom FürstenAngelo Cesi, oder vielmehr von dessen Vater Fran»zesco Cesi 170z zu Rom gestiftet. Gmelin Gesch.d. Ehern. I. 6or.

Luft. Die Eigenschaften der Luft: Flüssigkeit,

Schwere, Elasticität rc. sind erst um die Mitte

des XVII. Jahrhunderts bekannt geworden. Galilei und Toricelli gaben hierzu die erste Veranlassung,(s. Barometer.) Descartes und Pascal gaben einerichtige Erklärung der Phänomene an. Otto von Gue-rike erfand die Luftpumpe, (s. diese.) durch derenHülfe diese Lehrc.n noch mehr bestätigt, und von Boyleund Mariotke erweitert wurden. Ein Instrument, dieDichtigkeit der Luft zu messen, erfand Fouchy zu Pa-ris 1780. Die Luftelektricität bemerkte le Mounier1752. — Daß man die Luft in einer Windbüchse 100Mal leichter machen könne, alS die äußere, hat schonNegnauld, und nach ihm Karsten antzenommen.Letzterer berechnet, daß eine Bleykugel von z/s Zoll imDurchmesser, in einem Laufe von 4 Fuß Länge, da-durch mit einer Geschwindigkeit abgeschossen werde, wel-che in der ersten Secunde 623 Fuß beträgt, und womitdie Kugel vertical aufwärts geschossen, 6513 Fuß stei-gen müßte. — Daß die Lust beim Zusammendrückennichts von ihrer Elasticität verliert, hat Robervalgezeigt, der eine geladene Windbüchsr Jahre langstehen ließ, und -dir Lust am Ende noch eben so elastischfand, als vorher. Muschenbr 0 ek hat dies bestätigt. —