Band 
Zweiter Band.
Seite
379
JPEG-Download
 

Lüftungsmaschme

276

Pock, dergleichen auszuführen unternommen. Im Jah-re I7li legre Nortels seine Lustwechselmaschine an»und 1741 haben sich HaleS und Triewald, noch umdie Ehre dieser, für den Bergbau so wichtigen Erfindunggestritten. Um die Vervollkommnung dieser Maschinehat sich besonders E. W. Böbert, Obersteiger des K.Preuß. Bergwerks zu Dankerobe am Harz , seit 179zsehr verdient gemacht. Andere haben noch andere Vor-schläge in dieser Hinsicht gethan, die aber weitläuftig zubeschreiben hier nicht der Ort ist. Busch Handb. d.Ers. Vlli. 264.

Lüftungsmaschine. Eine neue Lüftungsmaschine, oderökonomischen Ventilator, zur Erhaltung des Getraides,besonders aus Schiffen, hat der Engländer ThomasSouth erfunden.— Mag. all. neuen Erf. Iki ZZ.

Lumpenpapier. Im Jahre aziy hatte man in Deutsch ,land schon leinen Lumpenpapier. v. Murr entdecktezwey solche Blätter in den ältesten Nürnberger prrgamr-nen G-setzbuche, das Verordnungen des Xlll. und XlV.Jahrhunderts in sich hielt. Ihm nach hat Tiraboschizu Modena erwiesen, daß man Grund habe, die Er-findung des jetzigen Lumpenpapiers einem gewissen Patede Fabian» aus Treviso zuzueignen.

Das älteste bisher bekannte diplomatisch richtige.Lumpenpapierblatt ist eine Urkunde des üblichen Benedic»liner-Nonnenklosters Goß an der Mur, bei Leoben inSteyermark , von Kaiser Friedrich II. (wahrscheinlich von124z). Jetzt ist sie in der K. K. Bibliothek zu Wien .Auch sind im Tover in London 2 Originalbriese KönigSAlfonso X. des Weisen, an K. Edward I. auf Papier geschrieben 1272 und 1278.

In den Bürgerdüchern zu Nürnberg von IA76 und1388 hat das Kapier einen Lchsenkops mit dem Sterne