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Zweiter Band.
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z8o Lumpenschneider

zwischen den Hörnern. 140z hat e» auch dieses Zeichen,aber etwas kleiner.

v. Murr erhielt auS dem Stadtarchive zu Ulm ,Papierblätter von 1367 bis 1479, deren Zeichen öftersmit den Blättern der Nürnberger Bürgerbücher überein-kommen. v. Murr Nürnb. 695. »- Journ. II.IZZ. XIII. 48. s. Papier.

Lumpenschneider, ein vom Wasser getriebenes Schnei-dewerk bei einer Papiermühle, welches die Lumpen zer-stückt, ist eine deutsche Erfindung, die in das ersteViertel des XVIII. Jahrhunderts fällt. Ehemals gescha-he das Zerstücken von Arbeitern aus einem Blocke miteinem Hackemesser. In Frankreich und England hatman dazu ein Messer auf einem Tische senkrecht befestigt.

^ Beckmann Technol. 155. v. Murr Nürnb. 710.Die erste Beschreibung und Abbildung findet sich inJoh. Jac. Schüblers LIoAraxlria srtir tiZnarlss,oder Zimmermanns-Kunst. Nürnb. 1736. Fol.

Lumpensieb (Papiecmacherkunst), hat Franz Lvschgezu Burgthom bei Nürnberg , erfunden. Busch Alman.II. 605.

Lunalabium, ein neues, hat O. LothariuS Zum.dach zu Koesfeld erfunden. — Bion mathem. Werk-schule, von Ooppelmayr. III. 97.

Lunge. Den Bau der Lungen hat MalpighiuS zuerstam genauesten untersucht. Blumcndack Pbysiol. 79.

Lungenprobe. Die Frage von der Lungenprobe ist zu-rrst im XVII. Jahrhunderte rege gemacht, und Swam»merdam (geb. 1637. gest. tk>8o.) hat dazu die Veran-lassung gegeben. Der Streit darüber hat im XVIII.Jahrhundert noch fortgedauert. — Meusel Leitf. III.1265. 's-

Lungenpumpe, ein Werkzeug, womit-man bei Ertrun«