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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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BLbclverbot

Dampfen dieser Säure geschwängerten Wasser, (demBlejchwass'r) den Namen Berlholl?tsche Lauge,gegeben. D-rn so eben angeführten Instrumente hat er,zum Andenken Berthollels- den Namen Bert hol»kimeter gegeben, weil sich die Theorie dieses Instru-ments, auf die Eigenschaft tz«s von Brrthollet ange-wandten Bleichwaffers gründet. — D. L. Bourguetneueste Beschäfl. d. neufränk. Naturf. rc. Berlin 1797.l. 25.

Bibeln erbot. Den ersten Christen war das Bibcstese»durchgängig erlaubt, und es wurde ihnen sogar als einrnöthige Pflicht angepriesen. In dem allgemeinen nicäi-schen Concilio, im Jahrs 325 ward es ausdrücklich ge-billigt, daß jeder Christ die Bibel in seiner Mütterspra»che lesen könne. Im XI. Jahrh, geschahe das erste Bibel-verdot. da Gregorius VII , dem damaligen böhmischenFürsten Vratislaus, und seinen Unterthanen die Bi»

, bet iq ihrer Muttersprache zu lesen untersagte. Inn 0,c^ntius III., der zu Ausgang, des XII. und zu Anfangdes XIII. Jahrh, lebte, folgte ihm hierin nach, und ließdas Bibelverbot an die Waidenser ergehen. Auf demtridentinischen Concilio wurde wegen des Bibellefens derSchluß gemacht, daß eS anders nicht geschehen sollte,als wenn es der Bischof erlaubte, der Beichtvater ange-rathen, und schriftliche Erlaubniß dazu gegeben worden;und wenn es eine Uebersetzung wäre, so müsse sie voneinem päpstlichen Lehrer verfertigt, der Leser auch-sogesetzt im Glauben seyn, daß kein Schaden davon zubefürchten wäre. Im Jahre 1595 hat jedoch PabstClemens VIII . diese Bedingungen wieder aufgehoben,und allen Bischöfen die Macht genommen, die Lesungder Bibel.zu gestatten, welches 1612 vom Pabst Gre-gor iuL XV. noch mehr bestätigt wurde. Endlich hatauch drr Psbst Clemens XI. im Zahre -713 in der