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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Ornithologie

den. Der Orleanbaum (Lma Orellsna, I»inn.)ist ursprünglich in den warmen Theilen von Amerika zuHause, wo er an Wassergraben und Brunnenquellenwächst, auch wird er häufig in Cayenne, und fast aufallen amerikanischen Inseln gezogen. In Europa kömmter nur in Gewächshäusern fort. Linn6.,vvllständ«Pflanzensyst. II. 9.

Ornithologie. .Hier verweise ich auf den Act. Natur«geschickte, Z. B. 197. und die daselbst angeführten Schrif,ten. Eine vollständige specielle Geschieh» der Ornitholo«gie 'wogte hier wohl am unrechten Orte stehen, Bergt»Blumenbach Handb. d. N. G. 9. Auss. 156.Ortsthaler. Die Benennung rührt her von Ort, einemaltdeutschen Worte, das den vierten Theil bedeutet, (abersonst auch noch mehr Bedeutungen hat). Ortsthaler»auch Reichsort, oder Ort heißen daher dir alten 8Groschenstücke, dje im XVII. Jahrh, in Sachsen , Bran»denburg, Braunschweig , .H.ssen rc. gangbar waren.Schellenberg Handlex. II. 148-Ostern. Dir verschiedenen Meinungen über den Ursprungdieses Worts findet man in Kähne Handb. s. Kaien«derbesitz. 2Z7. Fabric. II. 545.

Osteifer,er. In der alten christlichen Kirche wurde amOster heiligen-Abend eine Wachskerze von dem Diaconusgeweihet, und mit neuem Feuer, welches dazu angemachtund eingesegnet wurde, angezündet. Ueberbies war dieganze Nackt vor Ostern durch viele Lichter und Feuer er-leuchtet. Daher noch jetzt der Gebrauch, am Öfter heili-gen-Abend, oder am ersten Ostertage selbst, Feuer anzu-zünden, welches man Osterfeuer nennt. KähneHandb. f. Kalenderbesitz. LZS. ,

Öfter gelacht er. In der römischen Kirche war es ge.bräuchlich, daß um die Ostezzeit gewiss? sogenannte Oster,Märchen gepredigt wurden, welche dazu dienen sollten,