Pfropfkünste Z8r
Geißlrr Ausz. a. d. philos. Ecatrsact. III. 275-.-^EngUsche Gönner haben vor einigen Jahren sehr glückst,ch» Versuche über die Veredlung, der W'alinuß-, Maul-beer - und K asta nien - Ba um e, durch Pfröpfenangestellt; und Williams hat mit Glück bei denWeinstöcken versuch?, was der Pfarrer HempeszuZid-'' fitz' in Sachsen ' igi^ mit' außerordentlichem Erfolge auf""'verschsedens feinere Obstsorten anwandte, ohne von H e m.pels V rsuchen etwas zü wissen. Das Wesentliche die-ses Verfahrens, welches H. das Ringeln oder Rin-ge lmachen nennt, besteht darin, daß inan gleich breiteEinschnitte in die Rinde (1/4 Zoll breit) der Aeste undZweige mache-' M. erhielt auf 'diesem Weg? reifere,größere und schmackhaftere Trauben, und H. bekamhiernach nicht nur reifere, schönere und größere Früchte,'sondern brachte dadurch auch sogar unfruchtbare Baumezum Tragen. — Kastner deutsch . Gewrrbssr. II. 248.—Vergl. Weinveredlung.
Pfropfenzishet s. Korkzieher .
Pfropfkünste, neue, hat der Prediger Küssn er zuLichtenberg im Bareuthischen Voigtlande, erfunden, und1716 .beschrieb«^ — Samml. v. Nat. u. Medic. Aesch .Vresl. i7>8. S. 2A9. -
Psundbanco, Prc.ußisches. Diese Benennung des ei-geritstchen Ban'cvrechnungsrhalers ist 1765 bei Errichtungder Berliner Bank aufgenommen. — Jacödson lech,uol> Wönerb'. Vst 741.
Philosophie, (z. B. 287.) Vergl. Funke neues Real-schullex. IV. ZZ9.— Buhle' Gesch. d. Philos. r —-4.Thl —- Meiners Gesch d. Wissensch. I. 112.Philosophische Systeme. Einen Grundriß der Ge-schichte derselben von den Griechen bis aus Kant, hatzuerst der Profess. Sech er zu München 180s herausge,geben.