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Schreibtisch
wärm schon vor dem trojanischen Kriege im Gebrauchg-wesen. Diese Tafeln hatten eine länglich runde Ge,palt, und wurden aus Citronen- oder Bnxbauwhvlz,oder aus Elfenbein, oder Pergament gemacht, und mitweißem, oder gefärbtem Wachse überzogen. Gewöhnlichbestanden sie aus s, manchmal aber auck aus meliern^Flattern. Jedes Blatt war rund herum mit einem er-habenen Rande versehen, damit das Wachs sich nichtreiben, und die mit einem Griffel eingetragene Schriftrricht unleserlich werden wogte. — Adams röm. Äl-terth. 948. — Funke neues Realschull- IV. 8>7.
Schreibtisch. Zu Rouen wurde eine neue Art vonSchreibtisch erfunden, der 6 Fuß lang, Z Fuß b-eit,2 1/2 Fuß hoch ist, und den Namen Is Necessaire uni-ver?e1 bekommen hat, weil er fast alle Bequemlichkeitenin sich schließt, die ein Mensch nöthig haben kann.Man findet darin «in Berte, «inen Kleiderschrank, einenSchenktisch, einen Nachttisch, eine Speisekammer, einenNachrstuhl, Schubläden zu Früchten und Liqusurs, zuBüchern, u. d. gl. Ein Mensch von Z Fuß 9 Zoll,kann ganz bequem darin schlafen. — Lauenb. geneal.Kal. 1776. S. 125.
Schreibzeug s. Schreibkunst. 4. B. 77.
Schriften in ana s. sna.
Schriftgießerei. Wolfgang Endtsr, der 1659starb, brachte die ersten Schriftgießer nach Nürnberg .Äl. Chron. Nürnb. 8§. Eine eigne Schriftgie-ßerei, und eigne Schriftschneider hat Leipzig in denersten 20a Jahren der Buchdrucherkunst nicht gehabt. Dieerste eigentliche Schriftgießerei in Leipzig , von der manNachricht hat, besaß der Buchdrucker ahn im Jahr1656, die er aber an den Buchdrucker Janson ver»kaufte, und. aus dieser ist die nachher berühmt geworde-ne Ehryar bische entstanden» Soviel man weiß, w»k