Spanische Tabacksfabrik in Sevilla 485
wächst Lhngetahc seit 200 Jahren, ober etwas länger»sind diese Rohre in Europa bekannt. Das Beiwortspanisch, rührt entweder daher, weil dies Rohr etwadurch die Spanier zuerst in Umlauf gekommen, oderweil man ehedem häufig Dingen, von denen man nichtwußte-, woher sie waren, den Namen spanisch bei-legte, wie solches auch beim Siegellack, u. dgl. m., derFall ist. —^ Jacob son technol. Wörlerb. VII. 582. —Neuer Schaupl. d. Nat. VI. 23,9.
Spanische Taback sfabrik in Sevilla . 'Ein Gebäu-de im Maurischen Geschmacke, das einem KöniglichenSchloff« gleicht; ist erst seit 177? fertig geworden.Zum Dienst der Fabrik stehen daselbst, Z40 Pferde; ao-aMühlen, deren jede von einem Pferde getrieben wird,sind beständig im Gange. Im Jahre 1780 war in die-ser Fabrik für 20 Millionen Piaster an Tabacksblätternvorräthig. Die reinen Einkünfte aber werden 7,33093zThaler, deren 5 auf einen Louisd'or gehen, gerechnet. —Jacobson technol. Wörlerb., VII. Z78.
Spargel. (4. B. 157.) Wilden Spargel gab es zurZeit des Tiberius in Deutschland ; aber der besserekam aus Asien . ^ In Moste-Kalend. 1792. S. izo.
— Tilossier erfand gegen 1782 eine Art von Dün-gerkugeln, wodurch das Wachsthum sehr befördertwerden soll. Lauen b« genes!. Kal. 1782. S. 4g.
— Der Fleischer Rein in W>en brachte es durch Be-gießen mit dem warmen Btute seines Schlachtviehes,und dadurch, daß er das Lager des Sarmens weist mit,ausgesottenem Farbeholze anmachte, dahin, daß sein
, Spargel außerordentlich dick und schwer, und roth amFleische wurde. Aber der Geschmack war etwas süßlich,und daher nicht angenehm, — Reichs an zeig. >794.N. 6. S. Zz.