Spinnrad, zweispuligeö 487
Webb erfunden. — Jacobson technol. Wörterb. VII.406.
Spinnrad» zweispuliges. Da sich Nachrichten finden,daß das zweispulige Spinnrad schon um 17,4 oder 1724in der Gegend um Niemeck einbrimisch gewesen isi;(Wittenb. Wochen bl. 1770. III. 261. 1772. V.
416 ) da sich im Hannoverischen Hausvater (ll. §z6.)findet» daß^ schon um I7Z9 eine gewisse DrrnoisellrWiedac^zu Bretagne der dortigen Gesellschaft ein Radvorgezeigt habe, auf welchem man mit beiden Handenspinnen könne; und da in den Braunschweigischen An,zeigen vom Jahre 1751 ein dergleichen Rad im Kupfer-stich zu sehen seyn soll; (Wittenb. Wochenbl. III.26r.) so erstreckt sich die Erfindung des Predigers Tre-furt wohl nur auf eine Verbesserung dieses Spinnrades.— Vergl. Mund landwirthschastl. Magaz. I. 146. —Berlin . Sammt. I. 174. — Annal. dl Braunschw.Lüneb. Churl. I. r. S. 57. — Neichsanzng. 179z.N. »49. S. 1516. f. Allg. Lit. Zeit. Jntell. Bl.Jen. 1789. N. n8- S. 982.
Spinneweben. (4. B. 149) Die.Kunst» aus demsel-ben Seide zu spinnen, solche zu färben, und.Strümpfe,Handschuhe und Westen daraus zu machen, fällt etwa. ins Jahr 1710, Le Bon» der E>ssndec derselben, ließdem König Ludwig XIV. eine Weste, und der Königl.Gesellsch. der Wissenschaften ein Paar Strümpfe von sol-cher Spinnseide verfertigen. Die Strümpfe wogen 2 1/2Unze. Dreizehn Unzen Spinnegewebe geben 4 Unzen rei-ne Seide, und 6 Quentchen solcher Seide geben einPaar Handschuhe. — U ni verfall l e p. XXVI. 650.Spinnen. Weben. Nahen. Faden und Schuhbän-der kommen schon zu Abrahams Zeit vor» NotherFaden um die Hand» Zellstricke, Strick zum Erhrnkenbeim Selbstmord, JäMnetzr, Stricke, Schlingen und