Sterne
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Silber nach deutscher Art reinigen und prägen mußten.- Ein damaliger ksnn)' LsstsrlinK wog 24 Gran» und' 240 machten, (wie noch jetzt) ein kouuä, i Pfund von12 Unzen, woraus nachher das neuere Pfund Ster-ling entstanden ist, welches nur den zten Theil desalten beträgt, und jetzt nur eine eingebildete Rechnungs-münze von 20 Schilling Sterl. ist. — SchellenbergHandlex. II. 445^
Sterne. Ein Instrument, die Höhen und Weiten derSterne zur See zu beobachten, hat Grandjean vonLouchy erfunden. — Phys. Abh. d. paris . Akad. übers»v. Steinwehr. X. 2Z5. -
Sternausmesser. Schon lange hatten die Sternkun-digen aus verschiedene Mittel gedacht, um kleine Entfer-nungen, oder Winkel am Himmel zumessen. Huygens gab 1659 die erste Gelegenheit zur Erfindung eines bes-sern, hiezu schicklichen Instruments, als diejenigen wa», ren, deren man sich bis dahin bedient hatte. Zm I?1666 hätte Auzout in Frankreich zuerst den Einfall,an den Ort des astronomischen Fernrohrs, wohin Huy-gens einen Ring gesetzt hatte, 2 Fäden aufzuspannen,welche einander näher, oder entfernter gebracht werdenkonnten; dies Instrument wurde Mikrometer genannt,weil es diente, um kleine Entfernungen am Himmel zumessen. Im I. 1679 machte Kirch ein neues Mikro-meter bekannt. Das Auzou tische Mikrometer wurdeschon von Hevel verbessert, und Heck er machte eS1708 noch mir mehrsrn Verbesserungen bekannt. Del»Hire, Römer, Hooke , Belkhas.ar, Und andere ha-ben in frühern oder spätern Zeiten auf vortheilhaftereEinrichtung der Mikrometer gedacht. Die damaligenMikrometer bestanden gemeiniglich aus verschiedenen im-Brennpunkt des Odjrclivglases in einen Rahmen ausge.
. spannten horizontalen und vertikalen Fäden, welche von-