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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Sternbewegung 501,

wenden suchte; und da Bouguer es anfangs vornäm-sich zur Bestimmung der Größe des Sonnendurch-wessers gebrauchte, so nannte er es Heliometer(2. B. rrg ) Da aber auch das Heliometer deSBouguer noch seine Unvollkommenheiten halte, so ha-ben Dolland und Short in England, noch sehrvvrtheilhafte Verbesserungen dabei angebracht. Das He-liometer, so wie es Dolland eingerichtet hat, hatnun mit dem Instrumente, welches Bod« 1775 be-kannt gemacht, beschrieben, und Sternaus Messergenannt hat, eine sehr große Ähnlichkeit. Einen sol-chen Sternausmesser hat Lambert zuerst beschrieben,ihn selbst verfertigt, und sich dessen zur Beobachtungdes Kometen vom§ Jahre 1769 bedient. Be schüft»d. Berl. Ge feilsch. N- Fr. I. ». ff.

Sternbewegung. Eine Maschine, welche die eigentlicheBewegung der Sterne vorstellte, hat Johann Mül-ler (Regiomontanus , geb. »436., gest. 147Ü) er-funden. Kl. Chron. Nürnb. Z8.

Sternkenntniß s. Astrognosie.

Sternwarte. (4. B. »8«.) In Cassel ließ WilhelmIV., Landgraf zu Hesse ». E-ssel, im J-ahce 156» einsSternwarte anlegen. ^ Nachr. v. d. Leb. u. Erf. d.berühmt. Math-m. I. 2gz. Zu Augsburg wurdeauf das Ballhaus, schon 1.562 ein Thurm zu astronomi-schen Beobachtungen gesetzt, der i6iz noch um so Fußerhöhet wurde. v. Sretten Aügsb. 72. Lyckode Brahe errichtete eine Sternwarte im baltischenMeere auf einer kleinen Insel zwischen Sckonen undIrland, auf eigne Kosten. Die Sternwarte zuPecking in China ist auf Bitte des Jesuiten Ferdi-nand Verließ, der 1Ü68 starb, von dem, chinesischenKaiser Cham^Hi errichtet. Zu Altorf wurde vomProfessor Abdias Trrw, der 1669 starb, ein« Stern-