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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Stet Sol

warte auf einem Thurme der Stadtmauer errichtet, dernoch bis jetzt der Trewsthurm heißt. v. Murr Nürnb. 654.

Stet Sol. Ein Werkzeug, welches gleichsam dazu dient,die Sonne auf einer Mauer fest zu stellen; ein einzi-ger Sonnenstrahls den man so klein machen kann, alsman Lust hat, giebt, auf weißem Grunde, mehrere voneinander verschiedene Nüancen. Dies Instrument hatder Pater Rugiero Boskowick von Nagusa erfun-den. Er. Maximilian von Lamberg Tagrb.eines Weltmanns. 11 . 59.

Stickerei. (4. B. 181.) Nach 2. B. Mos. zg, Z4.35. wär schon Ahisamach, vom Stamme Dan, inder Kunst, zu sticken, erfahren. Nach Plinius (8,48.) erfanden die Phrygier die Kunst, mit der Nadel,vermittelst bunter Fäden, auf Seide zu sticken, (s. Nähe«nadeln, z. B. 122.) Bor dem trojanischen Kriegewaren die Frauenzimmer zu Sidon schon durch die Sti-ckerei berühmt. (Homer Jliad . 6, 289 ) Helenastickte die Tressen der Griechen und Trojaner. (Jliad.z, i2Z.) Andrem eda stickte Blumen, als manihr den Tod des Hektors meldete. (Jl. 22, 440.)Auf den Mantel des Ulysses war ei» Hund gestickt,der ein Reh hielt, und es zerreißen wollte. (Odyssee19, 22Z.) Bon den Phrygiern lernten die Hetru-«er chas Sticken; die is hetrurjschen Städte gaben ihremUeberwinder, dem Tullus Hsstilius, Stickereien zumGeschenke. Juvenel. II. Z70. -- Nach Plinius (8, 48 ) hat Attalus, König von Pergamus, der um6sr, nach Erb. NomS» starb, die Kunst erfunden, mas-sive Goldfäden mit Garn zu verweben , und damit zusticken .7 Berckuthlich waren es wollene Zeuge,, welcheAttalus mit Gold sticken ließ. Im 111 . Jahrh, scheintman auch Leinen mit EoWden gestickt zu haben,- wel-