Band 
Vierter Band.
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208
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sog

Tachygraphie

breite Rsisecharte, worauf, außer der Bestimmung derMarschrouten, die des Verfasser» Hauptzweck waren,die großen Gebirge, der Lauf der vornehmsten Flüsse,einzelne Seen, die Meeresküste, die Namen der großenProvinzen und der Hauptörler angezeigt sind. Wahr-scheinlich aber ist diese Charte weder aus der andernHälfte des IV., noch aus dem XIII., sondern aus derersten Hälfte des V. Jahrhunderts. Vielleicht liegt einealtere, aus dem Zeitalter Kaisers TheodosiuS I.zum Grunde. Msusel Leitf. II. 588. Lad-vocat histor. Handwörterbuch. III. 788. Dollbed.Archiv. Suppl. 4. Fabric. II. 43z. III. 269.

Tachygraphie, Geschwindschreibrkunst. Eine Kunst,die eigentlich Jedermann für sich erlernen kann, wenner sich übt, die Vocale auslaßt, die Artikel und Par-tikeln nur mit einem Buchstaben schreibt, sich allerleyZeichen macht, die dieses oder jenes Wort bedeuten,u. dgl. m. Vom Caspar Cruciger sagt Reim-mann, (Ilist. lit. III. 85.): er sey in der Tachygra.phie so geübt gewesen, daß Niemand so geschwindhatte reden, als er schreiben können. Uebrigens ist dieKunst schon alt, und Abbreviaturen (s. diese), in de-ren Anwendung doch hauptsächlich dir Tachygraphie mitbesteht, hat man schon in sehr alten Zeiten gemacht.>Oar^srrtisr slxlrabstuna lironianum. laris 1747.lol. Leipz. gel. Zeit. dess. I, 8or. lacdso-ßraxliis, oder Geschwindeschreibekunst, die deutscheSprache so geschwind zu schreiben, als sie mag geredetwerden. 1679. 8. Carl Albrecht Ramscy 1 a-clmoZrsxiria, oder geschwinde Schreibkunst, a. d. Engt.übers. Leipz. 1744.

Tachypyrtalon. Eine Maschine, welche die Eigenschafthat, daß sie bei nächtlicher Feuersgrsahr in der größten