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Täucherlein
Triewalds Glocke beschrieben, und letzterer fügt »ochhinzu, daß ein Engländer einen ganzen Anzug von star-kem dichten Leder erfunden habe, der ohngesähr i/sOxhoft Lust enthalte, genau über Arme und Beinepasse, und vorn mit einem Glase versehen sey. Indiesem Anzüge habe er sich oft auf den Meeresgrund be-geben, und daselbst die Zimmer versunkener Schiffedurchsucht, um aus selbigen die Güter heraus zu ho-len, welches Gewerbe er 40 Jahre lang getrieben, undsich dadurch ein ansehnliches Vermögen erworben habe.—
Beckm. Erf. I. 52z. — Gehler.. IV. 279. — Fi-scher. V. 10. Z
Laucherlein. Sind kleine gläserne, inwendig hohle,mit einer zarten Oeffnung versehene Puppen, die ineinem Gefäße mit Wasser schwimmen, dessen Mündungmit einer Blase dicht verschlossen ist, und die, nach-dem man auf die Blase drückt, oder den Druck nach-laßt, im Wasser sinken oder steigen. Sie sind schonumS Jahr 1550 in Italien bekannt gewesen. Athana,siuS Kircher ließ solche in allerhand Figuren, in Ge-stalt eines Engels, Teufels, verschiedener Thiere rc.verfertigen. Die mehrsten hatten die Figur kleiner Teu-fel und wurden von ihm cartesianische Teufel ge-nannt. — Doppelmayr von nürnb. Künstl. 27b.
Tafelmusik bei Gastmahlen, ist schon im alten Testa-mente gebräuchlich gewesen. Sirach 32, 7-—y, c. 49,
1. 2. — Aber schon lange vor Sirach nannte Homer (Odyss. 21, 4Zo,) Saitenspiel und Gesang, die lieblicheZierde des Mahles. — Forkel Gesch. d. Musik. I.
126.
Tafeltuch s. Tischtuch.
Tage. Tage von einander zu unterscheiden, war selbstin den ällerälteste» Zeiten keine Kunst: die Natur machte