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Vierter Band.
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Taktik

gehoben und niedergeschlagen wurde. Die Römer nah-men die Art, den Takt mit dem Fuße zu schlagen,von den Griechen an. Um die Bewegung des Taktsrecht fühlbar zu machen, nahm man eiserne Soh-len unter die Füße. Eine andere Art, den Takt zuschlagen, wurde mit den Händen verrichtet. Man schlugmit der rechten Hand in die hohle Flache der linken.Da aber die bloße Hand, nach der Meinung der Grie,chrn, den Takt nicht recht sichtbar machen konnte, sonahmen sie Austerschalen, Knochen von Thieren, undandere harte Körper, und schlugen sie mit den Händengegen einander. Wenn man bedenkt, was für einenLärm diese Taktschlager mit ihren eisernen Sohlen undAusterschalen oder Knochen gemacht haben mögen, sokann man sich von der Musik der Griechen in den da-maligen Zeiten einen Begriff machen. Forkel Ge-sH. d. Musik. I. Z8». f.

Taktik, erfanden die Griechen, und unter ihnendie Athenienser und Spartaner. So sehr aber auchsonst die Griechen die Taktik verstanden, so sind siedoch in der hohen Disciplin nicht als Muster zu betrach-ten; diese wurde im Alterthum nur allein von den,mern ausgeübt. Philipp und Alexander, Königevon Macrdonien, waren die größten Taktiker ihrer Zeit,und der erste gab besonders dem Phalanx die Gestalt,wodurch er das Werkzeug ihrer großen Siege wurde,Aeneas ^acticus, einer der ältesten Schriftsteller,der vom Kriegswesen geschrieben hat, lebte etwa zz6Iabr vor Christi Geburt. Polpbius, Aelian undSuidas führen seine Werke an.

Casaubonus aber hat den Ueberrest davon griechischund lateinisch herausgegeben. Die Erfindung desSchießpulvers veränderte das ganze System der Kriegs-