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Vierter Band.
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Tiefenmesser

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Thurmwächtern die Stunden der Tage und Nächte durchSchläge auf ein freyhängendks Breit, andeuten zu las»sen. Auch noch sind diese Bretter in China gebräuch»lich. In Deutschland findet man der Thurmwächter imXIV. und XV. Jahrhundert oft erwähnt. In Erfurt sollen seit 1351 jederzeit zwey Wächter auf einem Thur-me wache». Zu Merseburg und LeiSniz waren schonums I. 1400 Thurmwächter. Im -'»fange des XVII.Jahrhunderts wohnte zu Leisniz no h der Skadrpfriferauf dem Thurme. Im Jahre 156z ward der Thurmerhöhet, und auf demselben für einen beständigen Wach,ter eine Wohnung gebaue-t. Dasselbe geschahe auch zuFrankfurt a. M 1476 auf dem Thurme der St. Nico-laikirche. Im Jahre 1496 ward ein Thürmer auf denThurm zu Oettingen gesetzt. Beckm. Elf. IV. 133.s. Nachtwächter. Horn.

Tiefenmesser. Der Uhrmacher Ed. Maßey in Stan»ley, hat ein« Vorrichtung ausgsdacht, durch welcheman in den Stand gesetzt wird, die Tiefen der See,genauer als bisher» zu bestimmen. Magaz, all.neuen Erf. IV. 12z.

Tiegel. Eine neue vortreffliche Art hat Rustinger in St.Armand erfunden. Französ. Mistellen. XVIII.Z S. 134.

Tinctura torriou narviyg Lsstusvliekkil, ein«verbesserte Bereitungsart derselben hat O Grindel1805 bekannt gemacht. Dessen russisch. Jahrb. derPharmacie. 58. s. Bestuscheffsche Nerventinktur.

Tinte s. Dinte.

Tiralleurs s. Schützen.

Tisch. Bei den Griechen hielt man den Tischfür eine heilige Sache, daher auch die Bildnisse derGötter, insonderheit des Herkules, auf den Tisch