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Trepaniern
welche so sehr aus der Mode gekommen war, daß selbstdie berühmtesten Wundärzte, ein Johann de Bigou. a. m. nickt 'einmal ein solckes Instrument besaßen,wurde von Johann Lange (geb^ 1435. gest, 1565)Prost zu Heidelberg , wieder empfohlen, und sein Nu-tzen, besonders bei Kopfwunden, gezeigt. — Spren,gel Gesch. d. Arzneyk. I. 405. — Defs. Gesch. derChirurgie. I. z — Bernstein. IV. 4zr.
Einen neuen Trepan hat der Franzose Bichat be-schrieben. Busch Almanach. VII. 250.
Trepaniren. Eine sickere Art zu trepaniren» hat Hie-
. ronymuS Habricius ab uapendrnt e, Pros.zu Padua , im Jahre 1617 erfunden. Fabric. III.545 -
Treppe. Eine Feuerleiter, um Personen" aus Hausemzu retten, deren Treppen brennen, hat Regnier zuParis erfunden. — Magaz. all. neuen Ers. VII.204. — Eine doppelte Treppe mit beweglichen Bret-tern, die bei Feurrsbrünsten von großem Nutzen ist,hat der Bürger Desraudai in Paris erfunden. —Jour». für Fabr. 1798. Jan. 495.
Tressen. Anfänglich wurden ganz massive Drate zumSticken und Weben verwendet. Im Schütte vom Her«kulanum sind ganz massive goldne Tressen ohne Seide,oder andere Unterlage gefunden worden. Die Zeit, da.man angefangen hat, dir Metalldrälr über leinene oderseiden- Faden zn spinnen, ist eben so unbekannt, alSder Name des Erfinders dieser Arbeit. Zuerst scheintman Fäden mit den rund gezogenen Dräten besponnenzu haben. Nachher wurden sie zuvor geplättet. Jetztgeschiehet dies Plätten durch Hülfe einer aus zwey stäh-lernen Walzen bestehenden Plättmaschine. Die Walzenwerden durch «ine Kurbel gediehet. Indem alsdann der