Band 
Vierter Band.
Seite
267
JPEG-Download
 

Triangel

267

Drat durch den engen Zwischenraum der Walzen hin-durchgeht, wird er platt gedrückt, und heißt alsdannLahn . Ehemals ließ man die Walzen aus Mayland,hernach aus Sckwarzenbröck in Sachsen kommen. Seit-dem aber die Künstler an diesen Orten mit ihrem Ge-heimnisse ausgestorben seyn sollen, werden die Walzengemeiniglich aus Neuchatel verschrieben, und «in Paarderselben kömmt wohl an 200 Tbaler. In den ältestenZeiten geschahe dies Plätten auf dem Ambos, mit demHammer, und man ließ die breitgeschlagenen Zainenoder Streifen von Weibern mit Scheren zu schmälernDräten schneiden." Bcckm..Erf. 111 . 69. v. MurrJournal. V. 147. s. Drath. Dralhzieherey.Lahn .

Triangel. DaS Dreyeck, und das, gleichschrnklich-te Dreyeck soll Euphorbus von Troja erfunden ha-ben. Einen gleichseitigen Triangel in einen Cickelzu beschreiben, erfand Thales von Milet (Fabrik.II. 69. IY2.) Das erste über diese Materie gedruckt«Buch, oder Tractat, hat Johann Müller (Regio,montan us. geb. 1436. gest. 147Ü) unter dem Titel:äs äoctrina triangulorum, geschrieben. MeufelLeilf. II. 736.

Lribometer,, eine Maschine zur Untersuchung des Rei-bens der Metalle, hat Muschenbroek erfunden.Gehler. III. 996. Fischer. IV. -rzi. Fi-scher Gejch. d. Phys. IV. 150. Vollbeding Archiv.496 .

Triebwerk. Ein mechanisches Kunstwerk, dusch welchesallerley Mühlen Pochwerke, Stampfen, rc. ohne allefremde Hülfe sich selbst in Bewegung und in den stärk-sten Umtrieb setzen; hat der ungarische Oberlandbau-directtonsiÄdjunct I. F. von Kitzling.erfunden.