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Vierter Band.
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321
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Wachslichter

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kann, hat der Engländer William BoltS 1799 er,funden. Magaz. all neuen Erf, I. 64.

Wachslichter. Deren Verbrauch war in frühern Zeitensehr bedeutend. In Euiopa hat aber die Veränderungder Religion den Verbrauch der Wachslichter sehr ver-mindert. Allein in der Wittenbergischen Schloß -- undStiftskirche, wo jabrlich 900 Messen gelesen wurden»wurden jährlich zz 750 Pfund Wachslichter vecbrant.Der in neuern Zeiten gestiegene Luxus ersetzt diesen Ab-gang bei weitem nicht. Zur Zeit des DominicanersFlamma, im Anfange des XM. Jahrhunderts, warenWachslichter noch unbekannt, und Talglichtcr wurde»damals zum übertriebenen Luxus gerechnet. Noch amEnde des XIV. Jahrhunderts war in Frankreich dasWacks so kostbar, daß man es für ein ansehnliches Ge-lübde hielt, als Philipp der Dreiste, Herzog vonBurgund , der im Jahre iz6l zur Regierung kam, demheiligen Anton von Vienne für die Gesundheit seineskranken Sohns so viel Wachs bot, als dieser schwer war.Im Januar 1779 jollen bei einem Feste in Dresden imPalais >4000 Lichter gebrannt, und in der einen Nachtüberhaupt sechs Zentner Wachslichter verbraucht sey».Beckm. Tecbnol. sZr.

Wachsmahlerey s. Enkaustik.

Wacdtelkämpfe, schönen erst bei den Römern aufge-kommen zu seyn; bei den Griechen die Hahnenkäm-pfe (s. dieie.) Auf der Insel Cypern sind noch imXVI. Jahrhunderte ähnliche Spiele gewöhnlich gewesen.Beckm. Erf. V. 449 45z.

Wächter s. Nachtwächter.

Wägemaschine s. Poioometer. Vergl. Busch Alma».IV 377.

Wärm., Wärmestosf, Wärmematerie. Daß Kör-IV. 21