Waschmaschine
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braucht, aber es ist unmöglich, solche mit Gewißheitzu bestimmen. Endlich bediente man sich auch in jenenZeiten noch öfter, als in dem jetzigen, der Walkerde;und bei der damaligen Art zu Waschen, wo die Zeugemit den Füßen gestampft wurden, wirkten solche, sowie unsre jetzt gebräuchlichen Walkerden, theils durchdas Reiben, theils durch daS Emsaugen des fettigenSchmutzes. Die Fullonen brauchten aber die verschiede-nen Erden nicht allein zum Aüswaschen, sondern auchzum Auffärben der meisten Zeuge. Dies geschahe da-durch, daß eine feine weiße Erde den Zeugen so ringe,rieben ward, wie es die Soldaten in neuern Zeiten miteinigen Kleidungsstücken machen, um diesen ein saube-res Ansehen zu erzwingen, und wie die Handschuhma-cher verfahren, wenn sie Handschuhe, Beinkleider undRiemen von Leder säubern wollen. Um den Zeugen einevöllige Weiße zu geben, wurden sie auch von den Ful-lonen geschwefelt, denen also nicht unbekannt war,daß durch das flüchtige Schwefelfeuer manche Farben ver-gehen.— Beckmann Erf. IV. 7. s. Seife. — Eineneue Methode, das Weißzeug zu waschen, hat derfranzösische Minister des Innern, Chaptal, erfun-den. — Magaz. all. neuen Erf. I. 192.
Waschmaschine, hat Stender erfunden, und Schäf-fe r zu Regensburg 1767 verbessert und beschrieben.Halte Magie. III. 180. Berlin . Beschäst. II.56. — Eine sehr gemeinnützige, und mit vielem Bei-fall aufgenommene Waschmaschine, hat der EngländerBrelhams 1790 erfunden. — Vollbeding Archiv.Suppl. 306.
Waschtinkrur, blaue, die der Wäsche ein schönesund glänzendes Weiß giebt, und dem Zeuge ganz un-