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Winde
oder bessere Einrichtung der Windbüchse überhaupt, batBuschendorf angegeben. Das. 452. — Ein Künst,ler zu Rom hat eine neue Windbüchse, von der Größeeines gewöhnlichen Spatzierstocks erfunden, die ausein- §
der geschroben und in 2 Theile zerlegt werden kann. !
Das eigne ist aber, daß in diese Büchse ruf Kugeln i
auf einmal geladen, und nach einander binnen einer '
Minute abgeschossen werden können. - Götting. La-schend. >807. S. 1Z2. - Ein Ungenannter hak den !
Vorschlag gethan, den Windbüchsen eine Einrichrung i
zu geben, daß man vor dem Zersprengen der Windfla-schen gesichert sey. - Journ. f. d. Forst-, Jagd- undFische-eyw, 1606. N. 21. S. 522.
Winde. Die Völker, von denen wie die ältesten Nach-richten haben, haben nur die vier Hauptwinde durchNamen unterschieden, und lange Zeit hindurch hat man 1nur 4 Hauptwinde zu benennen gewußt. Nachher hat 'man die Zahl der Winde auf 8 erhöht, und diele Em»theilung war zur Zeit des Aristoteles gebräuchlich. '
Späterhin nahm man is Himmelsgegenden, und auchso viel Winde an, und zur Zeit des Vitruvs wußteman bereits 24 zu unterscheiden und zu benennen, wie- z
wohl diese Einteilung wenig gebräuchlich geworden ist. !
Das Alter der jetzt gebräuchlichen Einteilung nach 32 i
Wellgegenden, läßt sich nicht bestimmen; es ist nicht >
unwahrscheinlich, daß sie erst nach dem Gebrauche derMagnetnadel aufgekommen ist. Beckm. Erfind. IV.
533 . " In den beiden ältesten griechischen Dichternwerden vier Hauptwinde genannt, Lorsas,
Rotur und Lurus. Alle 4 erwähnt Homer beim
Schiffdruche des Ulysses. (Od. 5. 350.) Die Z erstem ^
nennt Hesiodus (Lheog. 378. ff) Abkömmlinge der !
Eos und des AsträuS. Den letzter», und noch andere j