Zeugungsgeschäft
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ßern, oder sogenannten vollkommenen Thiere ein. —Plinius hat alles so durch einander geworfen, daßes schwer Hält, den wahren Sinn davon zu entdecken.— III. Epoche, von Wilhelm Harvey bis aufBüsson. — Harvey's ErzsugungS-System läuftdarauf hinaus, daß er die vollkommenen Thiere auSdem Ey, nach vorhergegangener Begattung entstehen,und diesen kleinen Ansang des Thiers allmählig durchErnährung seine Bildung und Vollkommenheit, nachAct der Aristotelischen Epigenests, erhalten, die un-vollkommenen dagegen entweder aus dem Ey, oder auSder Faulniß entstehen läßt. — Franz Redi zerstöhrtedie noch übrig gelassenen Zweifel, und machte die sorg-fältigsten Versuche, .um sich besonders von dem Ursprün-ge der Insekten, die man bisher größtentheils durch dieFaulniß entstehen ließ, zu überzeugen. Er behauptet«die Allgemeinheit des Satzes, daß Alles, was lebe»seinen Ursprung aus einem Ey habe. — Aufihn folgten Marc. Malpighi , Regner dr Graaf,Anton Valisneri, u. a. die den Gemeinsatz: daßalles» was lebt, durch Eye'r erzeugt werdr»feststellten, und jeder zu seinem Theile» die von Har-ri ey und Redi noch übrig gelassene Dunkelheit, inAnsehung der Art, wie die Erzeugung im Eyrrstockeund der Gebährmutter vorgehe, zerstreueken, und dienoch vorgefundenen Lücken ausfüllten. Hier entstanddas Evolutionssystem. Malpighi und seineNachfolger erklärten das Ey für das schon eingewickel-te fertige Thier, das nur durch fernere Ernährungentwickelt werden dürste, doch ohne zu bestimmen» wasder männliche Samen in der Begattung dazu wirke, ober blos als Reizungsmittel, das Ey vom Eyerstocke»ergehen mache, oder das erste Nahrungsmittel hergebe.