Band 
Vierter Band.
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Zuschrift

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lar u. a. O. Blut genug gekostet hatte. Im Herzog,lhum Holstein wurden die Zünfte unter der RegierungHerzogs Johann Adolph aufgehoben, aber von sei.nem Sohne H. Friedrich 1634 wieder hergestellt.Die ersten Innungen, von denen wir Nachrichten ha-ben, scheinen die Tuchscherer und Krämer zu seyn,die im Jahre 1152 zu Hamburg vom sächsischen Her-zog Heinrich dem Löwen, und zu Magdeburg inden Jahren ngz und 119Z von den Erzbischöfen Wich-mann und Ludolf bestätigt wurden. Was ich überdas Alter der Handwerke und Zünfte zu Augsburg und Nürnberg , wo solche schon im Mittelalter ingroßem Flor gestanden haben, bei Herrn v. Murr undv. Sterken habe auffinden können» habe ich an seinemOrte besonders angeführt. WeißerS Recht derHandwerker, z. Beckm. Techno!. 6. * Meie-re tte üb. Sitt. u. Lebensart d. Römer. I. 8.Funke neues Realschullex. III. 1195. VsllbedinzArchiv. 188. Z28.

Zuschrift, s. Dedikation.

Zwang-Mühlen s. Bann-Mühlen.

Zwinger , ein, um dir Stadtmauer gehender Ort, dermit Graben durchschnitten, und mit einer Erhöhungeingefaßt war; dergleichen hat man schon zu denZeiten der Römer angebracht. 6e11iu s Noat. attia.XVIII. iZ. Nach Livius (I. 44.) hat ServiusTullius die Stadt Rom mit einer Erhöhung mitGräben und einer Mauer befestigt, woraus die Zwin«ger entstanden seyn sollen. Auch Jerusalem hatt«dergleichen Zwinger , äoss^k. L. I. VI. s. x. 907.

Zwirn kannten die meisten Menschen lange Zeit nicht,und sie waren gezwungen, ihn durch andere Mittel zuersetzen. Die Kleider der grönländischen Völker sind MitDärmen von Seehunden oder andern Thieren zusammen.