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Der llbergang über die Aare sollte in der Nacht vom 16.auf den l7. August an günstiger Stelle bei Groß-Döttingenairsgeführt werden. Die dafür bestimmten Truppen wurdenin großer Zahl und ohne das; die Franzosen etwas merkten,im untern Surbtnl vereinigt. Andere Truppen hatten zugleicher Zeit Limmat auswärts und Rhein abwärts den Feindnachdrücklich zu beschäftigen und so von der Hauptunternehmungabzulenken. Unter dem Schutze der Kanonen sollte nun ober-halb und unterhalb Dvttingen je eine Schiffbrücke geschlagenwerden. Doch hatten die Oesterreichs zu wenig Schiffe, umzunächst Truppen überzusetzen, unter deren Schutz der Brücken-schlag sich hätte vollziehen können. Um 2 Uhr morgens wurdendie ersten Pontons ins Wasser gesetzt. Aber alsbald bemerkteman drüben die Bewegungen und eröffnete das Feuer, woraufauch die österreichischen Geschütze ihre Tätigkeit begannen unddas jenseitige Ufer mit einem Hagel von Geschossen überschütteten.K le i n - D ö t t i n g e n, das den Verteidigern als Stützpunkt diente,geriet in Brand; aber die Besatzung wich nicht. Von allenSeiten strömte Verstärkung herbei, auch General Neh, derKommandant der im Fricktal stationierten Truppen, traf aufdem Kampfplatz ein. In einem Wäldchen unfern Klein-Döttingenfand er eine kleine Truppe von 40 zürcherischen Scharfschützenuntätig stehen. Zusammen mit etwa 400 Infanteristen warensie der Rest der unter den helvetischen Truppen stehendenZürcher und bildeten die sogenannte mobile Kolonne. Siewaren aus die gewaltige Kanonade hin mit andern Truppenaus dem Lager zu Rüsenach aufgebrochen, beteiligten sich aberam Kampfe nicht, da sie keine Munition hatten, und ihr Haupt-mann Gugolz von Horgen , der gegangen war, zu holen, nochnicht zurückgekehrt war. Augenblicklich ließ Neh ihnen Munitionzukommen, und dann stürmten sie durch das von feindlichenKugeln besäte Feld ans Ufer der Aare.
Hier hatten die Schiffbrücken indessen bedeutende Fortschrittegemacht; an der obern Brücke fehlte noch der letzte Vierteil, der