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VORWORT.
Wenn wir es unternehmen, unsere ursprünglich im Feuille-ton des „Tagblatt der Stadt St. Gallen “ in zwangloser Folge er-schienenen populären Skizzen gesammelt herauszugeben, sokommen wir damit einem uns von verschiedenen Seiten geäußer-ten Wunsche nach. Aus der Liebe zur Natur und der Freude anden mannigfachen Schönheiten der Umgebung unserer Stadt sinddiese naturgeschichtlichen Streifzüge hervorgegangen. Es lag unsdabei ferne, methodisch gegliederte, wissenschaftliche Abhand-lungen mit ihren oft unvermeidlichen, langatmigen Erörterungenzu bieten; vielmehr war es von Anfang an unser Bestreben, indurchaus ungezwungener Weise aus der Fülle der Erscheinungendasjenige herauszugreifen, was sich in anschaulicher, allgemeinverständlicher Form wiedergeben ließ. Auch trachteten wir da-bei ebensowenig nach wissenschaftlicher Vollständigkeit. Mancheshaben wir in einlässlicher Form behandelt, anderes in kurzerFassung wiedergegeben und wieder anderes nur gestreift. Ganzaus der eigenen Beobachtung herausgewachsen und unter demdirekten Eindruck dieser geschrieben, dürfte so ein lesbares Büch-lein entstanden sein.
Unser Werklein wendet sich in erster Linie an den gebil-deten Naturfreund, weniger an den gelehrten Forscher. Wir ver-folgen damit dieselben Bestrebungen, welche in der Naturwissen-schaftlichen Gesellschaft des Kantons St. Gallen verkörpert sind.Möge mancher noch fernstehende Freund der Natur sich ent-schließen, mit unter das Banner derselben zu treten und so nachseinen Kräften dazu beizutragen, die Freude und das Interesse ander Natur zu fördern!