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Konstanz, Mannenbach und seine Umgebung / / beschrieben von Felix v. Blocken
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Konstanz.

Jnsel verkauften und dieselbe unter Leitung des ProfessorsOtto Tafel in Stuttgart zu ihrer jetzigen Bestimmung einge- Ürichtet wurde. Dass dieser hervorragende Architekt seineAufgabe in wahrhaft genialer Weise gelöst und durch ebenso :zweckmässige wie pietätvolle Erhaltung der Hauptsehönheiten dos , 'nun schon über 650 Jahre alte Klosterbaues ein Hotel geschaffen ]hat, das in seiner Originalität sich freilich sehr wesentlich von v..den sonst gewönlichen modernen Hotelkasernen unterscheidet, gaber eben darüber auch einen ganz eigenthümlichen Reiz be- ^sitzt, darüber herrscht nur eine Stimme der Anerkennung wienicht minder darüber, dass die Führung des Hauses eine denschönen Räumen entsprechend und vollkommen dazu angethan Inlist, den Aufenthalt hier zu einem in jeder Beziehung angenehmen |zu machen.

Ia wenn heute der alte gute Pater Bucelinus wieder auf-stünde, der einst begeistert von der Insel schrieb: Locus admiraculum elegans . . . eoqueinmarePotamicumprospectu, ut vixsatiari oculis queat “ (Ein wunderbarer schöner Punkt mit

Aussicht über den Bodensee , dass man sich kaum satt zu sehenvermag), und man setzte ihm ein Mahl aus der Hotelküche vorund ein Tröpflein dazu, wie es sich jetzt in den Kellern findet,er fände gewiss, dass die Insel, wie sie an äusserer Schönheitnichts eingebüsst hat, auch in dieser Beziehung den Vergleich mitden Klosterzeiten noch atishalten kann, so berühmt seit dem imJahre 1431 hier abgehaltenen grossen Ordens-Kapitel derDominikaner auch die Mahlzeiten gewesen sein mögen, zu denendamals die Stadt, das Domkapitel und die andern Klöster Fischeund andere gute Dinge schenkten.