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Konstanz, Mannenbach und seine Umgebung / / beschrieben von Felix v. Blocken
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Konstanz .

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So überliess er insbesondere auch die Dominikaner -Tnselschenkweiso am 30 Juni 1785 dem Haupte jener Genfer , JakobLudwig Marcaire de Lor, dem Sprossen einer nach Aufhebungdes Ediktes von Nantes 100 Jahre zuvor nach G-enf geflüchtetenfranzösischen Hugenottenfamilie.

Nachdem am 26. Juli 1785 die letzte Messe in der Kirchegelesen und die Mönche in das frühere Dominikanerkloster St.Peter umgezogen waren, errichtete Marcaire in dem alten Kloster-raume eine Indienne-Druekerei und Färberei, sowie ein Bank-geschäft, welch letzteres noch heute seinen Namen trägt und aufder Jnsel seinen Sitz hat. Während insbesondere auch die hohenHallen der Kirche als Trockenhaus für die gefärbten Tücherden Zwecken der Fabrik dienen mussten, wurden damals dasRefectorium in eine reformirte Kapelle umgewandelt, und während,wie wir gesehen, von dieser Stelle aus der heftigste Widerstandgegen die Reformation ausgegangen, wurde hier nach 288 Jahrenam 16. April 1786 wieder der erste reformirte Gottesdienst inKonstanz gehalten und 8 Tage darauf das erste reformirte Kindgetauft, welches den NamenConstantin erhielt.

Auch der berühmte schweizerische General Durfour, dessenEltern der Genfer -Kolonie angehörten, ist hier getauft worden.

Unter den Nachkommen Marcaires, dessen einer Sohn nam-entlich auch eifrig für die Errichtung des deutschen Zollvereinsund mit dem Frhrn. von Cotta für die Errichtung der Dampf-schifffahrt auf dem Bodensee thätig war, blühte die Fabrik bis1878, in welchem Jahr die Erben der letzten Marcaire, die