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geputzt werden und man musste mit Bemalung den Eindruck deslt| Alten wieder herzustellen suchen.
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ii|. Sonst trägt Alles Neue, die Treppe, Schränke, Pulte, allej]|j Möbel den natürlichen Maser der Holzarten als ihren einfachsten„In und schönsten Schmuck an sich. Nur die Farben des Stadt-wappens, Both-Schwarz-Weiss, spielen in die Fasen der Gestelle5 und die Bänder der Schedulen hinein.
Wappen der Städte des schwäbischen Bundes, in dem Kon-stanz der 1360. Vorort war, und Wappen Konstanzischer Ge-schlechter schmücken Wand und Decke. Die Fenster sind, wosie vermauert waren, nach dem ursprünglichen Bauplan wiederausgebrochen, altartig verbleit und mit Konstanzischen Glasge-mälden belebt.
Die Sammlung in diesem Gemache beginnt mit Ueberrestenaus der für die Konstanzer Geschichte denkwürdigen Concilszeit.Thüre, Fensterstein, Bodenstücke vom Husgefängniss der Domini-kaner-Insel, ein Baldachin, wohl orientalische Arbeit, aus demKonstanzer Münster aus jener Zeit, die Chronik des ZeitgenossenUlrich von Bichental, Anthoni Sorg’s Konstanzer Concilsbuch von1483, Gedenkmünzen auf Johannes Hus , ein Messbuch Johanndes XXIII. aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts, auf dessenletzten Blätter interessante Urkunden über alte Konstanzer Pfänder sind, Breviarien und Psalterien, sind noch aus jenenJahren auf uns übergekommen. Die Bilder Wiklifs, Johannes Hus , Hieronymus von Prag und Martin Luther von LucasKranach den Jüngern erinnern uns sodann wieder an die Gegen-wirkungen und Kämpfe freierer Anschauungen gegen vererbtenKastengeist und die Büste Heinrich von Wessenberg als Be-
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