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fei die Burg anschloss, welche den Abten zuweilen als WohnsitzI diente. Später, 1347, verpfändete das Kloster einen Theil des^1 Mägdeberges an Werner von Dettingen; von diesem erkaufte ihn![(( ; Graf Eberhard von Württemberg 1359 und 1366 erlangte erf den ganzen Berg.
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i Als der Graf von Württemberg die Reichsstädte bekriegte,legten diese 1378 ihre Völker vor den Mägdeberg und brachenI die Burg. Bald wieder aufgebaut, kam sie halb durch Verrathder Besatzung, halb durch Vertrag 1480 um 15000 fl. an Sigis-' mund von Österreich . Von Österreich kam der Besitz 1660 alsPfandlehen an die Familie von Rost, deren eine Tochtei den; Mägdeberg als Hochzeitsgut an den Grafen von Enzenberg, den' jetzigen Besitzer, brachte. Doch wie alle Veste war auch dieseBurg schon 1632 von den Hohentwielern zerstört und ausgebrannt.
Von hier aus nach dem (849 m.) hohen
Hohenhö wen.
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Die Chronik von Thomas Lirer erzählt unter vielen Märchen,dass Järgo und Hego — die Enkel eines im 5. Jahrhunderteingewanderten Römers — „in ainem weiten tal und land auffainem starken berg ain vesten bawten, die hiesset sie Hew unddas land darumb Hego nach ym.“ Die auf Hohenhöwen wohnten,waren um 938 Sprösslinge des hessischen Grafen von Ziegen heim . Einer der Herren von Höwen hielt 1337 den BischofNikolaus von Konstanz gefangen; ein anderer war bis 1398 selbstBischof den genannten Stadt; der letztere starb in eben dieserWürde 1462. Jetzt wechselten die Herren von Luzfen und vonPappenheim im Besitze Hohenhöwens, bis die Herrschaft 1639an Grafen Rudolph von Fürstenberg, dem Tochtermann des