natürlichen Fruchtarten schädlich seyen/ und daß ins-besondere daher viele spafmodisch- konvulsivische Krank-heiten entstanden seyen/ waren vorzüglich Eottl.Budäus / Christ, wilisch / Joh. Christ. Ha-berkorn / Ioh. Dan. Langolius, und ruderemehr. Eben diese glaubten auch / diese Körner seyendurch den Honigthau und durch die giftigen Nebelnoch schädlicher gemacht worden. Sie machten auchdarüber Versuche au Schweinen und an Fliegen,von denen die letztem starben / die erstem aber Span-nungen/ Lähmungen und unzeitige Geburten bekamen,wann sie diese giftige» Körner gekostet hatten. Ambesten aber kann uns die traurige Geschichte jenesBauren davon überführen, der nassen, unreinen undhäufig mit Kornzapfen vermischten Rocken zur Mühlegetragen, und ungeachtet ihn der Müller gewornet,daß er es nicht gemessen solle, es dennoch gechan,worauf aber er samt seinem Weib, Vater, Töchter-kein, Knab, und Magd davon krank geworden under und das Töchterlein daran starben, (iz) SelbstHorst, der einer von den ersten über diese Krank-heit geschrieben, scheint nicht ganz von der Memungabzugehen, daß auch in dem Brod eine Ursache der-selben verborgen liege; hingegen scheint der Verfasserder Erzählung von der mit der unsrigen ähnlichenKrankheit, die in Sachsen graßierte, dieselbe nichtanzunehmen. (-4) Horst sagt: die Krankheit kommevon giftigen zähen Feuchtigkeiten (mucil-iZmiKus)und Dünsten her, wann die armen Leute keine zumEssen schickliche Speisen hätten, besonders aber wann
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(i,) LÄ. Vrst. 172;. veL. x.(14) ibiä. 1717. x. 92.