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zwanzig Monate lang mit männlicher Sündhaftigkeitgelittene unaussprechliche Marter geschwächte Kräfteder Kranken noch völlig aufrieb, bis sie zulezt mitder Ruhe und Heiterkeit einer Christin ihre SeeleGott befahl. Die Geschwulst war oberhalb dem Ge-lenk/ da wo sie am gröften wäre/ dreyßig Zolle, un-ter der Kniescheibe gegen dem Schienbein zu siebzehn,und oberhalb derfelbigen gegen dem Hüftbein zu einund zwanzig Zolle breit.
1. Als man einen Einschnitt in die Haut machte,so fand man daß ihr Zusammenhang durch das Zell-geweb mit den darunterliegenden Theilen so zerstörtwar, daß nur ein weniges Ziehen mit den Händengenug war, um die gänzliche Lösung zu bewerkstel-ligen.
2. An dem obern Theile der Geschwulst traf mannoch die breite Binde (stckcia lara), die aber ganzdünne war, an: nach unterwärts aber war sie zu ei-nem blossen Zellgeweb ausgedehnet.
Das obere Ende des vorderen geraden Schien-beinmuskels (dll. re<Iu8 ancerior), des Schenkelmus-kels (tvt. crurälis) und der dicken Schienbeinmuskeln(tvl. vstli), wäre zwar sehr dünne, hatte aberseine natürliche Gestatt beybehalten: hingegen stelltedas untere Ende derselben, welches die ganze Ge-schwulst bedeckte, nur eine Muskularhaut vor, unddie sonst so dicke gemeinschaftliche Flechse (rencko)war so dünne wie eine sehnichte Haut (^ponevrosts).Der Kern dieser Geschwulst war also mit diesen De-ken umgeben, ausser daß an dem Ort, wo der inneredicke Schienbeinmuskel sich mit dem vordem geradenverbindet, nahe bey dem Beinknopf und der Knieschei-be , eine kleine Portion desselben sich eine Thalersgrvffe
Oest