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Abhandlungen der schwedischen Aerzte, oder, Sammlung seltener Beobachtungen und Fälle, aus allen Theilen der Medicin / aus dem Lateinischen übersetzt von Joh. Jakob Römer
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93
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krennre, so kam der Ansatz (kpipftM), weicher diLBeiuknvpfe macht , vor dem Körper (äi'3pkyli8) ge-trennt zum Vorschein, und der äussere Beinknopf hattegar keinen Schaden gstitterr.

Die Spcckqeschwttst selbst, hatte nicht allenthal-ben die gleiche Härte, denn oberhalb, gegen demHüftbein zu, war sie weicher, unterhalb aber, gegendas Knie zu, härter und elastisch. Die Struktur der-felbigen war nirgends fasericht, sondern es war allent-halben ohne einige Ordnung Zellgeweb vorhanden,wovon man nach Belieben Stückgen abreisten konnte.Man zerschnitt dasselbe in verschiedenen Richtungen,fand aber keine Höhle- auch keine Spuhr von Eiteroder Jauche darinn, sondern die Mäßigkeit, womitste angefüllt war, verbreitete keinen Gestank, warhell und gallertartig, fraß auch nicht, wie sonstjauchartige Materie die aus kariösen Knochen her-ausfließt, die silbernen Instrumente an. Die Färbder Masse war gelblicht oder blaßgrau. An dren odervier Orten war aus geborstenen Gefäßen Blut aus-getretten, und an diesem Orte war die Geschwulstvon dem schwarzen Blut gefärbt, und so weich wirBrey.

5. Auch die Kniescheibe und das Baud welchesdieselbe mit dem Schienbein verbindt und die Seiten-bänder waren innerhalb der Speckgeschwulst, und dieHöhle der Kniebeuge war mit einer ähnlichen aberviel härtern Substanz angefüllet. Als man nun aberdie Höhle des Gelenks selbst öinete, so fand man wi-der Vermuthen nichts widernatürliches darinn, so daßsowohl die Knorpel an dem Hüftbein als auch die andenk Schienbein und die Zwischenknorpel ihren natür-lichen Glanz hatten, nicht im mindesten vom Vein-

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