derte und erleichterte ich entweder mit dem Syrupdes Hyssops nach der schwedischen Pharmacopöe (p,oder mit dem Meerzwiebel Sauersüß (Ox/m. lcilir.)Auf die schmerzhafte Seite der Brust ließ ich Blasen-Pflaster auflegen / und Bähungen aus den erweichen-den und auflösenden Kräutern applicieren; und mitdiesen Mitteln bestritt ich, bey den meisten Patientenmit gutem Erfolg, diese schlimme Krankheit.
W i n t e r m o n a t.
' Witterung.
Fast durch den ganzen Monat, war der Himmelin dichte trübe Wolken gehüllt. Schon von Anfangdesselben entstanden sehr dichte Nebel, welche bis denr6ten Tags und Nachts blieben, wobey es bald stärkerbald weniger stark regnete. Während dieser Zeit kamlvon Osten her ein kalter Wind, der aber so stille war,!daß er auch nur nicht eine Feder bewegte. Zwischen'dem i 7 ten und roten wandte er steh zwahr ein wenignach Norden, wobey die Luft sich aufheiterte, abersehr kalt war, und es ein wenig schneyte: nachh^xjaber bis zu Ende des Monats, bey neblichter und un-igesunder Witterung fortdauerte.
Rrankheiten.
Die Pocken graßierten annoch.
Der gallichte Sejtenstich verschwand in derMitte dieses Monats nach und nach: hingegen nahmenRheumatismen und falsche pleuresien seine Stel-le ein.
Auch die Windgeschwulst, deren ich im Äugst,mionat Meldung gethan, kam jetzt wieder vor. Bw
her