Bettler das ansteckende Gift allenthalben hinbrachten.Diese kamen aus den oberen Theilen von Dalecarlimhieher, und mit ihnen auch das Verderben bringendeFieber.
Die Zeichen und Zufälle, womit dieses bösartig-ste der eintägigen Fieber begleitet war, waren fol-gende: Eine Entkräftung, die schon drey bis vier Ta-ge vor dem Fieber-Anfall kam: ein Uebelbeffnden:dumpfe Kopfschmerzen: ein unruhiger Schlaff: vor-übergehender Frost und Schauer, besonders den Rü-ken hinauf, und in der Lenden-Gegend. . . Daraufkam das Fieber selber mit starrendem Frost, heftige-rem Kopfwehe, einer Hitze und Rothe des Gesichts,nnd einem gleichsam augenblicklichen Verlurst derKräfte. Der Frost gieng dann bald in ein neuesschauern, aufweiche alsdenn wechselsweisc ohne Ord-nung Hitze und Schweiß kamen, bald aber in einebrennende Hitz, die nachher beständig blieb, über.Der Puls war meistens sehr geschwnid und klein; je-doch bey einigen war er, aber selten, voll und hart.Sehr viele beklagten sich über die heftigsten Kopf-und Rückenschmerzen: andere hingegen blos über eineSteifigkeit des Halses und einen Schmerz in denSchenkeln und Knien. Einige hatten im Anfang derKrankheit Eckel und Erbrechen; andere, und zwahrdie mehreren, hatten einen häufigen, äusserst stinken-den Durchfall, der die ganze Krankheit hindurch ver-schiedentlich gefärbt, bald wie Galle, bald braun, baldgrün, bald schwarz war. Der Schweiß roch bey deneinen faulicht, bey anderen säuerlicht. Die Zähnewaren mit einem weissen zähen Schleim überzogen.Die Zunge war im Anfang weiß and unrein, nachhertrocken und braun, und zuletzt wnrde sie schwarz und
rauch.