! rauch. Die Haut war beym befühlen weder allzutro-ken und heiß, noch allzukalt; aber am dritten, vier-ten oder fünften Fieber-Tag ward sie allenthalben mit, violetten, oder braunrothen Petechien bedeckt. Manfand solche am häusigsten am Hals, auf der Brust,dem Rücken und den Armen: nicht daß etwa daruman den übrigen Theilen des Körpers gar keine anzu-treffen gewesen waren, denn sie brachen bisweilen allent-halben aus, und blieben oft nach der Crisis des Fieberszurück. Der Urin war gewöhnlich roh und bleich:bey einigen war er dnnkelroth, setzte aber niemals ei-nen Bodensatz, als gegen das Ende der Krankheit.Dieser war dannzumal weißltcht, und bildete gleich-sam mehltcht-schleimichte Schollen. Einige krankenwurden von einem Husten geplaget, der bisweilen starkgenug, aber niemals mit Auswurf begleitet war. —Das Fieber war aus der Classe der anhaltenden: esverschlimmerte sich allemal gegen Abend, und ließ amMorgen zwischen sechs und neun Uhr wieder ein we-nig nach. Es beobachtete keinen bestimmten Typus,^ keine gewissen kritischen Tage. Einige kranke genasen^ wieder gegen den eilften Tag, andere erst nach einigenWochen. Einige waren sehr verwirrt, und diese hat-! ten rothe feurige Augen. Einige konnten fast gar' nicht mehr reden; andere schrien und sangen, undkonnten niemals stille seyn. Viele hörten während dem: Lauf des Fiebers nicht gar wohl: andere endlich em-pfanden unter den falschen Ribben einen über allesj heftigen Schmerz; diese bekamen bald nachher das' Schluchzen, einen kalten Abbuchten Schweiß, eineAufgedunsenheit (mcreorilmuz) des Unterleibs; sie, konnten nur mit ausgestrecktem Hals athmen, und! starben endlich.
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