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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
17
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Barthle.

Bitt umb Verzeyhen/Herr! wannder Feind im Land wäre / so wüstenwir auch wie wir uns zuverhalten hat-ten/ und woran wir wären / jetzt aberwissen wir nicht wer Freünd oderFeind ist/weilen die/so sich für Freündaußqeben/und für Freünd wollen an-gesehen feyn/es nicht vil besser machenals der Feind ; Von dem Feind ge-schieht allen gleich / einem wie demanderen/ jetzt aber müssen nur wir ar-me Bauren herhalten / und allein denBock schinden/ oder besser zu reden/geschunden werden; Ich wolte end-lich noch alles können vcrschmertzen/wann nur nicht ein solche Ungleich-heit/ Unbilligkeit/ Vortheil/ List/Be-trug/ Boßheit/allerley Ungerechtig-keit und Falschheit bey den Leüthenwäre; Man ist so bvß / ( ich darffnicht schwätzen /) daß sich billich zu-verwunderen/wie der Himmel so lang

könne