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So ist auch dise Hand / die Handdeß Himlischen Reb-Manns/ der zumallerbesten waißt/ kan und will ebenso vil/und nicht mehr von der Rebenabschneiden / als was überflüssig/schädlich und verhinderlich ist / guteFrüchten der schönen Tugend - Wer-ken vorzubringen. Wie ungereimbtwäre es dann/ wann sich der Rebstockwolte widersetzen / und nicht leyden/daß man ihme allein was schädlich/und überflüssig / wolle abschneiden;Also ist es ein unanständiges Begin-nen / wann du dich der GöttlichenHand deß Himlischen Reb - Mannswilst widersetzen/ und kurtzumb nichtgedulten / daß dir von zeitlichen Eh-ren/ Freüden/ Wollüsten und Reich-thumen abgenommen/und abgeschnit-ten werde/was dich von den ewigenund wahren Ehren/Freuden/Wol. ü-sten und Reichthumen möchte Ver-hinderen. 6. Ist