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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
90
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5 -

So ist auch dise Hand / die Handdeß Himlischen Reb-Manns/ der zumallerbesten waißt/ kan und will ebenso vil/und nicht mehr von der Rebenabschneiden / als was überflüssig/schädlich und verhinderlich ist / guteFrüchten der schönen Tugend - Wer-ken vorzubringen. Wie ungereimbtwäre es dann/ wann sich der Rebstockwolte widersetzen / und nicht leyden/daß man ihme allein was schädlich/und überflüssig / wolle abschneiden;Also ist es ein unanständiges Begin-nen / wann du dich der GöttlichenHand deß Himlischen Reb - Mannswilst widersetzen/ und kurtzumb nichtgedulten / daß dir von zeitlichen Eh-ren/ Freüden/ Wollüsten und Reich-thumen abgenommen/und abgeschnit-ten werde/was dich von den ewigenund wahren Ehren/Freuden/Wol. ü-sten und Reichthumen möchte Ver-hinderen. 6. Ist