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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
78
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M 78 ZR

dich zubeklagen/der Schuh drucke dichallenthalben: Was dich drucket/ istnicht der Schuh / sonder die liebeHand Gottes / von welcher dir/wei,len sie unendlich gut/ nichts BöseS/sonder alles Guts herkommet; welchedich umb so vil härter drucket/wie vilmehr sie dich liebet/und allein darumdich so offL berühret / damit sie dichheilia mache. So ist es dann nichtein Plag / sonder ein Gnad / von derlieben Hand Gottes heimgesuchet/be-rühret, und gedrucket werden.

2 .

Gedencke dise Hand/ welche dichdrucket/ seye die Hand deines HEr-ren/ deme eigentlich mit allem Rechtalles zugehöret/ was du bist/ was duhast/was du kanst und vermagst: Di-ser Ober - Herrlichen Hand darff kei-ner / und solle sich niemand wider-setzen/ oder auch im geringsten wider-sprechen : In MLNU ejus lunr omnes