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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
104
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langte Freyheit niemahlen ergötzlicherist / als nach langer Gefangenschafft;also ist der liebe Frieden niemahlenerfreulicher / als nach langem Kriegs,Wesen. Wohl getrost Barthle! iri-

tiiciä vsükL verrecur in gauclium. ^oan.

16. V. 2O. Eüere Traurigkeit wirdverändert werden in ein Freüd / dieeuch niemand mehr wird nehmen.

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Was will ich aber so vil Beweg,Ursachen beybringen/ dich mein Bart-le/ in deiner Trübsal zu trösten; thuenur ein wenig deine Augen auf / sowirst du selbst aller Orthen Ursachüber Ursach finden/ allesCreütz undLeydcn nicht allein gcdultig / sonderauch mit Danck und Lust anzuneh-men. Schaue über dich / schau unterdich/schau für dich/schau hinder dich/schau umb und umb / so findest dunichts anders/als was dir dein Creützmag ring/ leicht / lieb und angenehm

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