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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
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höchstem Danck/Trost/und Freud deßHertzens/die liebe Hand Gottes rechtmögen erkennen/ ehren/ küssen/ lieben/toben / und umbfangen; sollen ihrnachfolgende Lehr r Stuck fleißig inobacht nehmen / und nimmermehr inVergessenheit stellen.

L.

Glaube für gantz gewiß / als einGöttliche Wahrheit / dise liebe Handsey die Hand Gottes/ohne dessen Gerwalt / Wissen und Willen gar nichtsgeschehen kan; Es sey ein allmvgendeHand / welche alles weist; ein allgü-tige Hand / welche alles will dir zudeinem Besten richten / und ordnen.

Lehrne mein Mensch / spricht der

GeistreicheLlolius(in ivioniiic. 8.)

Lehrne alles von der Hand GSktes/als deinen besten HErren anzuneh-men; dann es kan nichts geschehen/oder von diser Hand Gottes keinen/