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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
30
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umb soll der Mensch nicht mit Job/und dem Heil. BartholomeHaut ftlrHaut geben / nur daß er seine Seelerrette ? Oder sage her Barthle! was swurde eS dich nutzen / wann du mitSchinden und Schaben die gantzeWelt wurdest gewinnen/ darmit aberGott/den Himek/und dein See! ver-kehren? Wann die Reichthümer!herfliessen/ (saget die Schrifft/Psal.

61. v. r r.)'setzet das Hertz nicht . -darzu/ sonder gedencket es sey umbdas Gelt und Guet/umb alle Schatzund Reichthümer; ein flrlßige Waar/sie fliesten in beständiger Unbeständig-keir zu und darvon/hin und her; heutgewonnen/morgen zerrunnen. Wannaber das Hertz darauff setzest/ und talso starck lassest dasselbe daran buchen ^

und anwachsen/daß du dich umb einen lKreützer wollest lebendig schinden Zlassen/ bist du ja sechsten daran schul-Vig/daß es dir so wehe thuet/ und dir

das >