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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
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49
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HZ 49 M

gefälligeres / dir und den Deinigenhie und dort ersprießlicheres Merckverrichten/ als wann du eben Dassel-bige Gelt auß Antrieb eigner Andachtwurdest in den Opffer - Stock / oderGott sechsten auf den Altar legen.

Im Fall aber du kein Absehen hastauf die Hand / Gewalt / Willen undWohlgefallen Gottes / sonder auß Un-willen/ Zorn/ ja mit Schwören undFluchen dein Gelt/oder was du thunund geben must/ beytragest / thuestoder gibst/bist du ja sechsten schuldig/daß du mit Wahrheit deiner eignenSchand und Schaden bekennen must/es sey alles verlohren/der Teuffel haballes hingeführt; dan es ligt an dir/ob du solches GQtt gebest / oder demTeuffel/ dir zum Nutzen/ oder zumSchaden.

Sihest du auf die sichtbarlicheHand deß Teuffels/ oder derjenigen/die dich mit Boßheit nöthigen/so gibst

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