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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
61
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!- ' und die Noth erfordere solches ; und

i- wann es je müsse gestraffet seyn / wer-

'- l de er niemahlen auß Zorn/ sonder al-

/ . lein auß Vcitterlicher Liebe / nur so

lang und so vil / als es zu ihrer Bes-serung vonnöthen / die Ungehorsamezüchtigen. Zum Zeichen aber / daßdie Züchtigung gefruchtet/ daß sie jetzihre Fühler erkennen/und daß sie sichwollen besseren / sollen sie ihme umbdie Züchtigung danken/und die Hand/oder Zucht-Ruthen küssen.

Disem seynd alle fromme Kindergern und fleißig nachkommen / außge-nommen einer hat sich widersetzt/ undl nach eingenommener Züchtigung demZucht-Mister die Hand zu küssen sichgewaiqeret, Da spricht der Lehr-Meister: Wohlan mein Kind! weildie erste Züchtigung nichts gefruch-tet/muß ich dir mit der anderen helftfen / züchtiget ihne wiederum wie zu-/ . vor; der Krrab aber erzeiget sich so

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