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Einen lieben Gast soll man nicht al-lein mit Worten zu einer köstlichenMahlzeit einladen / sonder mit derHand und mit Gewalt darzu ziehenund reisten.
Ich frage dich aber sechsten / meinlieber Barthle! sollest du einen nichtfür deinen besten Freünd erkennen/der dich mit Gewalt und starkerHand-anlegung zu einer köstlichen Mahlzeitund annehmlichen Gefellschafft wurdereisten / wo du nemlich alles Gutes/alle Ehren/Freüden/Wollüst und Er-götzlichkeiten/nach allem deinem Lustund Belieben wurdest zugemessen ha-ben? Wie folte dich dann können be-trieben die liebreiche Hand GSttes/welche dich allein darumb berühret/damit sie dich in den Himmel/zu demGöttlichen Hochzeit-Mahl/zu ewigenFreuden und Wollüsten/zu glücksee-ligister Gefellschafft aller Engelenund Heiligen G-Otteö den geraden
Weeg